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Der Malamute in Deutschland

Peter Weller mit seinen beiden AM in Inzelll 2013

Mit freundlicher Genehmigung Foto ©Berthold Schätz

Den Weg nach Deutschland fand der Alaskan Malamute als Hund amerikanischer Soldaten und über die Länder Schweiz, Belgien und Holland. Der erste Alaskan Malamute wurde im deutschen Sammelzuchtbuch im Jahre 1966 erfasst, im selben Jahr wurde auch der erste Wurf eingetragen.

Die ursprüngliche Aufgabe des Alaskan Malamute, als geländegängiger, schwer arbeitender Zieh- und Packhund war mit zunehmender Bekannheit nur noch wenig verbreitet. Schlittenhunderennen waren angesagt, so dass die Gefahr der Verfälschung der Rasse zu Gunsten eines leichten Galoppers bestand. Doch im Normalfall fehlen dem Malamute die Qualitäten eines Sprinters, seine besonderen Fähigkeiten werden am ehesten bei Langstreckenrennen und Touren zum tragen kommen.

Alaskan Malamute mit Packtaschen

Beim Wandern mit Packtasche und Pulka, beim Joggen und Radfahren ist er ein zumeist williger Sportkumpel. Und mehr und mehr wird seine Intelligenz und Spielfreude gefördert, seine Führigkeit verbessert bei der Ausbildung zum Agility-, Begleit-, und Turnierhund. Es gibt sogar einige wenige Rettungs-, Lawinensuch- und Behindertenbegleithunde unter den Malamuten.

 


copyright: Irene Ertel-Seebacher